In den letzten fünfzig Jahren wurden weltweit massiv Informationsnetzwerke "aus der Luft" aufgebaut. Das erste umfangreiche Funknetzwerk entstand ab 1906 und war ein reines Audio-Netz: das Radio; später wurde es um den visionellen Aspekt zum Fernsehen erweitert. Immer neue Technologien eröffneten Möglichkeiten und Einsatzgebiete. Navigationssysteme und das weltweite Handy-Netz sind weitere Beispiele für den rasanten Siegeszug der Funknetzwerke.
Die drahtlose Technik entspricht dem gesellschaftlichen Wunsch nach Mobilität und Flexibilität. Die Mehrzahl unserer Haushalte verfügt über schnurlose Telefone, also räumlich begrenzte Funknetzwerke zur Telekommunikation. Es war nur eine Frage der Zeit, bis auch für den PC, der mittlerweile in Deutschland so verbreitet ist wie vor dreißig Jahren das Fernsehen, ein Pendant entwickelt wurde.
WLAN ist das Zauberwort für dieses PC-Funknetzwerk. Diese vier Buchstaben stehen für Wireless Local Area Network, also kabelloses lokales Netzwerk. Mit LAN bezeichnet man alle Netzwerke, die in sich geschlossen sind (beispielsweise im Unterschied zum Internet). Auf diese Thematik wird in den Essays zum Thema Netzwerke und Netzwerksicherheit eingegangen.
Bereits 1997 wurde hierzu durch das Institute of Electric and Electronic Engineers (IEEE) der allgemeine Standard IEEE 802.11 als Grundstein gelegt.
Inhaltsverzeichnis
1. Grundlagen
1.1. Reichweite
1.2. Geschwindigkeit
1.3. Sicherheit
1.3.1. Netzwerkname ESSID
1.3.2. WEP Verschlüsselung
1.3.3. MAC-Beschränkung
1.4. Verbindungsarten
1.4.1. Ad.Hoc Modus
1.4.2. Infrastruktur Modus
2. Wireless LAN in der Praxis
2.1. WLAN in Firmen: Meeting- und Konferenzräume
2.2. WLAN in Firmen: Flächendeckender Einsatz
2.3. WLAN im privaten Umfeld
2.4. WLAN als Funkbrücke zwischen Gebäuden
3. Geräte
4. Anhang
4.1. Wireless-LAN-Normen 1
4.1.1. 802.11
4.1.2. 802.11b
4.1.3. 802.11a
4.1.4. 802.11g
4.1.5. 802.11e
4.1.6. 802.11h
4.1.7. 802.11i