Nach Einschätzung der Bundesregierung nehmen Angriffe auf Computer-Netzwerke in Deutschland besorgniserregend zu. Zum Schutz und zur Abwehr von Attacken auf Behörden, Banken und Energieversorger wurde das "Nationale Cyber-Abwehrzentrum" eröffnet.
Auch die Situation von Unternehmen hat sich im vergangenen Jahr verschärft, so Michael Hange, Präsident des Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Er stellte in Bonn den Bericht zur "Lage der IT-Sicherheit in Deutschland 2011" vor. Diesem zufolge steigt die Anzahl der Sicherheitslücken in weit verbreiteten Programmen drastisch. Mit mehr als jeweils 60 Sicherheitslücken sind der Flash Player von Adobe und der Firefox von Mozilla ganz oben auf der Gefahrenliste. Da täglich mehrere tausend Webseiten manipuliert werden, kann ein einfaches ansurfen eine Webseite schon zum GAU führen.
Wenn Cyber-Angriffe registriert werden, ist es bereits zu spät. Die Daten sind bereits kopiert oder - schlimmer noch - manipuliert, einzelne Systeme oder ganze Netzwerke und die davon gesteuerten Anlagen fallen aus. Oft werden professionelle Hacker-Angriffe nicht einmal entdeckt, eine Abwehr ist schier unmöglich.
Wer gegen solch mächtige Gegner gewappnet sein will, muss systematisch nach Schwachstellen suchen und diese beseitigen. Hier reicht es bei weitem nicht, den Internetzugang zu schützen; Angriffe "von innen" sind an der Tagesordnung. Funknetzwerke sind unreichend geschützt, Mailsysteme durchlässig, tragbare Medien werden nicht hinreichend beachtet, Handys und Notebooks mit Zugangsinformationen gehen verloren...
Wie es um Ihr Unternehmen steht und welche Maßnahmen zum Schutz vor Cyber-Attaken notwendig sind, kann nur ein Experte einschätzen.